24.01.2015, 23:45

Waagenbau - 24.01.15 - SAG JA ZU AMEN - Hoch10 Classics Revue @ Waagenbau, HH

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Sag JA zu AMEN !

Wir lassen die musikalische Reise der frühen BassStunden Hamburgs mit deren Protagonisten Revue passieren und fröhnen den guten alten Zeiten; vom Anfang des Jungle der Neunziger Jahre über frühen Drum`n`Bass & Techstep, Neurofunk, Breakbeat, Electro Funk und erstem Dubstep. Und das in nur einer Nacht.

MAINFLOOR:

FRANKEE AKA THE NEXT B2B PHOKUS
Early Dubstep - 2006 – 2008

ROLLIN B AKA SYNCOPIX
Classic Jungle - 1990 - 1995

BUZZ-T AKA CRANQUE
Drum`n`Bass - 1996 - 1999

DJ DOMINIK aka D.M.N.K
Techstep 2001 – 2005

GERALD STEYR
Neuro Funk - 2004 – 2008


GOLDEN YEARS FLOOR:

CARSTEN STÄCKER
Classic Electro Funk 1984 – 1995

DJ.O
Early Breakbeat & PRODIGY SPECIAL - 1992 – 2010
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Amen Break:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a21221/l0/l0/F.html#featuredEnt
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„Sag JA zu AMEN“

Mitte der Neunziger; eine neuartige Clubmusik aus London schwappt nach Hamburg rüber. Sie verwirrt so manchen Clubgänger nicht nur durch die extrem körperbetonten Bässe und schnellen Beats, sondern vor allem durch die vielen Namen und Unternamen:
Breakbeat, Jungle, Drum'n'Bass, Techstep, JumpUp.. und und und......

Hamburg Early Jungle / Drum`n`Bass
1st Hotspot

Wer es früh mitbekommen hatte ging 1994 zu den ersten monatlichen Bass Events von Ruff Cutz ( DMNK & Heimkind) ins Marquee ( Friedrichstrasse 39 ) und zelebrierte dort den Early Sound. 1995 zogen Ruff Cutz ins Powerhouse Basement zu wöchentlichen Sausen; im oberen Stockwerk feierten sie zusätzlich die ersten grossen Jungle Partys mit Gästen wie z.B Kemistry (r.i.p) & Storm und Shy FX. 1996 verliessen Ruff Cutz endgültig den Basement Keller und zogen in den kleinen Club im Powerhouse. Audiomaze war ab sofort der Name dafür, bis es 1997 zum Split von Ruff Cutz kam. Dominik übernahm zusammen mit der alten Powerhouse Crew und Teilen der der Future Sound of Hamburg Crew das Powerhouse, wo unter dem Namen Cubic bis zur Schliessung 1998 jeden Samstag mit viel Understatement zu Drum`n`Bass gefeiert wurde. Nach dem Abriss des Cubic`s ist seitdem an derselben Stelle ein kostenpflichtiger Parkplatz ( Simon-von-Utrecht-Straße, neben dem East Hotel )

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Das gleiche Phänomen, ein Jahrzehnt später,... wieder rollt eine freshe Clubmusikwelle aus dem Underground Londons nach Hamburg, ebenfalls daherkommend mit extremen Subs und verschiedensten Namen & Subgenres: Eski-Beats, Sublow & 8Bar, später Grime genannt; Dubstep, PostDubstep, Lovestep, Trancestep und Brostep; dazu die artverwandten Stile Wonky, Aquacrunk, Streetbass..und...und..und.......


Hamburg Early Dubstep
1st Hotspot

Wer am Anfang dabei war und zu Dubstep tanzen wollte ging 2005/2006 in die Astra Stube zur NXT LVL Crew von Frankee (The Next) & Phokus, ab und zu ins Hafenklang, in die Flora und zweimal in den Foo Club auf dem Hamburger Berg; wo in 2007 die wohl ersten internationalen Dubstep Artists in Hamburg spielten. Dubstep Garden luden dort UK`s -N-Type- ein, und ein paar Tage später veranstaltete Hoch10 unter dem Namen Dubstep-Hype -D1 von Tempa- / UK.....NXT LVL & Dubstep Garden starteten später im Hafenklang die monatliche Dubstep Reihe WOBWOB, die bis heute der Hotspot und erste Anlaufadresse für Dubstep Fans ist.
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1995 und auch 2005 waren sich alle einig, das ist die einzig neue Musik und danach wird nichts mehr kommen - nie wieder!!

Beim Drum`n`Bass und Dubstep ging es fast so schnell, wie es angefangen hatte; nach dem anfänglichen Underground Hype kamen Charthits, Grammy`s und Werbespotmusik für Lòreal, Microsoft ect.. und eh man sich versah, war das ganze wieder da, wo es angefangen hatte - im Underground

Diese Entwicklung ist nicht zuletzt der Grund, dass wir der Meinung sind, man müsse die musikalische Reise der ersten Stunden unbedingt noch mal Revue passieren lassen ..und das in nur einer Nacht.